Schon so manche Eltern kamen nach der Erstellung eines Kinderhoroskopes bestürzt in die Beratung. Im Grunde will man ja nur das Beste für seine Kinder, und da liest man nun: Mond Saturn Thema, emotionale Kälte, Sonne im 12. Haus verdrängte Selbstverwirklichung und anderes.
Aus astrologischer Sicht gilt: Kinder suchen sich nicht die Eltern direkt, aber eine Familienkonstellation aus, die vielleicht nicht die angenehmste ist, aber die die Möglichkeit zur Weiterentwicklung bietet. Und: wir können unseren Kindern keine Steine aus dem Weg räumen, sie müssen ihre Erfahrungen machen und sind diese auch noch so unangenehm.
Es gibt ein gutes Buch dazu Elternbilder im Horoskop. Aber auch in diesem Buch werden die Elternbilder wenig angenehm dargestellt. Aus astrologischer Perspektive ist es allerdings so, dass z.B. bereits in der Schwangerschaft Umstände auftreten, die das Kind in einer bestimmten Wahrnehmung sensibilisieren. So kann z.B. bei einem Mond Saturn Thema, die Nahrungsversorgung problematisch sein, vielleicht trinkt das Kind von Geburt an nicht und erfährt so in der ersten emotionalen Erfahrung Frustration. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive manifestiert sich das Weltbild eines Kindes in den ersten 6-7 Lebensjahren. In dieser Zeit bilden sich Weltanschauungen, Werte- und Rollenbilder, etc. und das Thema der Schwangerschaft manifestiert sich in konkreter Form, z.B. bei Mond Saturn eine enge kleine Wohnung, keine vollständige Familie (ein Elternteil fehlt) oder eine Familie, in der Gefühle nicht ausgedrückt werden.
Eltern sollten keine Schuldgefühle entwicklen, sondern versuchen, das Kind für dieses Thema zu sensibilisieren. So wird vielleicht ein Kond mit Mond Saturn äußerst strebsam sein, später vielleicht zu viel arbeiten und emotionale Bedürfnisse nicht wahrnehmen oder unterdrücken….Hier könnten Eltern mittels einer astrologischen Analyse dazu beitragen, dass das Kind erkennt, dass er ein Recht auf seine emoitoanlen Bedürfnisse hat und damit das Kind gezielt dabei unterstützen, dieses Thema aufzulösen.


